Josef Švejk

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Türkisches bei Schwejk[1]

© 2013 Hans-Peter Laqueur

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Dreibund
In vier Kapiteln werden die Türkei bzw. die Türken oder mit ihnen verbundene Ereignisse und Personen in Jaroslav Hašeks Roman „Osudy dobrého vojáka Švejka za světové války“ (Die Schicksale des guten Soldaten Schwejk während des Weltkrieges), ins Deutsche übertragen von Grete Reiner unter dem Titel „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“[2]) erwähnt:

1.

»Das ham sicher die Türken gemacht. Wir hätten ihnen halt dieses Bosnien und Herzegowina nich nehmen sollen.«[3]

und

»Das in Sarajewo«, knüpfte Bretschneider an, »haben die Serben gemacht«. »Da irren Sie sich aber sehr«, antwortete Schwejk. »Das ham die Türken gemacht, wegen Bosnien und Herzegowina.«

Und Schwejk legte seine Ansichten über die internationale Politik Österreichs auf dem Balkan dar. Die Türken hätten im Jahre 1912 den Krieg mit Serbien, Bulgarien und Griechenland verloren. Sie hatten damals wollen, Österreich solle ihnen helfen, und als dies nicht geschah, schossen sie Ferdinand nieder.

»Hast du die Türken gern?« wandte sich Schwejk an Palivec. »Hast du diese heidnischen Hunde gern? Nicht wahr, das nicht.« »Ein Gast wie der andere«, sagte Palivec, »und wenns auch ein Türke ist. Für uns Gewerbetreibende gibt’s keine Politik. Bezahl dein Bier und setz dich hin und quatsch, was du willst. Das is mein Grundsatz. Ob unsern Ferdinand ein Türke oder Serbe, ein Katholik oder Mohammedaner, ein Anarchist oder Jungtscheche umgebracht hat, is mir ganz powidel.«[4]

und

»Krieg mit Türken muß sein. [...] Es gibt bestimmt Krieg. Serbien und Rußland wern uns in diesem Krieg helfen. Sakra, wir wern die Feinde dreschen.« [...] »Kann sein«, fuhr er in seiner Schilderung der Zukunft Österreichs fort, »daß uns, wenn wir mit den Türken Krieg führen, die Deutschen in den Rücken fallen, weil die Deutschen und die Türken zusammenhalten. Wir können uns aber mit Frankreich verbünden, das seit dem Jahr einundsiebzig auf Deutschland schlecht zu sprechen is, und schon wird’s gehen. Es wird Krieg geben, mehr sag ich euch nicht.«[5]

2.

[...] und Schwejk legte sich in der Küche aufs Kanapee und las noch die Zeitung, die der Oberleutnant aus der Kaserne mitgebracht hatte. »Da schau her«, sagte sich Schwejk, »den Sultan hat Kaiser Wilhelm mit der Kriegsmedaille ausgezeichnet, und ich hab noch nicht einmal die Kleine Silberne.«[6]

3.

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Aus Sport und Salon
»Die Türken halten sich gut, die Vorsitzenden des türkischen Parlaments, Hali Bey und Ali Bey, sind in Wien eingetroffen. Zum Oberkommandanten der türkischen Dardanellenarmee ist Feldmarschall Liman von Sanders ernannt worden. Goltz Pascha ist aus Konstantinopel nach Berlin gekommen, und Enver Pascha, Vizeadmiral Usedom Pascha und General Dschewad Pascha sind von unserem Kaiser ausgezeichnet worden. Verhältnismäßig viel Auszeichnungen für eine so kurze Zeit.«[7]

4.

»Alles in allem hat mich das Verhalten Italiens nicht im geringsten überrascht. Ich habe es schon vor drei Monaten erwartet. Es steht fest, daß Italien in der letzten Zeit infolge des siegreichen Krieges mit der Türkei um Tripolis bedeutend stolzer geworden ist.«[8]

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Möchtegern-Stratege: Leutnant Dub
Alle Zitate nehmen Bezug auf tatsächliche historische Ereignisse. Sie sind Beispiele für ein vom Autor sehr häufig verwendetes Stilmittel, für die Einbindung von historischen Figuren und Ereignissen in eine - vor allem im Schwejk nur teilweise - fiktive Handlung. Derartige Verknüpfungen - oft verbunden mit einer Überzeichnung zur Grotesken oder zur Karikatur - finden sich bereits in vielen der mehr als 1000 Kurzgeschichten, die Jaroslav Hašek zwischen 1900 und 1915 verfasste[9], und sie bestimmen ebenfalls den seit 1921 entstandenen Roman, der durch den Tod des Autors 1923 unvollendet blieb.

Beim ersten der Zitate (drei Aussprüche von Schwejk aus dem ersten Kapitel des ersten Teils, hier wegen ihrer inhaltlichen wie zeitlichen Nähe zusammengefasst) handelt es sich um dessen Einschätzung der Weltlage nach dem Attentat von Sarajewo, um „Biertisch-Politisiererei“, in die die gängigen Klischees und Vorstellungen der Zeit realitätsnah einfliessen. Der Autor erklärt und entschuldigt die Diskrepanz zwischen Schwejks Prophezeiungen und dem tatsächlichen Geschehen damit, dass Schwejk „keine diplomatische Vorbildung besaß“[10]. - Das vierte Zitat ist die Beurteilung des Kriegseitritts von Italien im Mai 1915 durch den Möchtegern-Strategen Leutnant Dub, geprägt von ebensolchen Klischees. Beide beziehen sich auf allgemein bekannte, von der Presse jener Tage ausführlich berichtete Ereignisse des Weltgeschehens.

Sehr viel interessanter sind das zweite und vor allem das dritte Zitat, denen wohl jeweils eher kleine Meldungen in der Tagespresse des ersten Kriegsjahres zugrunde liegen:

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Ḥarb Madalyası
Die „Kriegsmedaille“ aus dem zweiten Zitat verlieh nicht der Kaiser dem Sultan, hier handelt es sich um einen der (nicht eben wenigen) Fehler der Übersetzerin oder des Setzers: Geber und Nehmer wurden im deutschen Text vertauscht. Es handelte sich tatsächlich um die „Harp Madalyası“, eine in sehr grosser Zahl verliehene osmanische Kriegsmedaille (auf deutsch auch als „Eiserner Halbmond“, auf englisch als „Star of Gallipoli“ bekannt), die jedoch erst am 1. März 1915 gestiftet[11], und vom Sultan in eben diesem Jahr dem Kaiser verliehen wurde[12], vermutlich im Austausch gegen das deutsche Eiserne Kreuz. Den höchsten militärischen Orden des Osmanischen Reiches, „İmtiyaz Nişanı“ in Gold, den der Sultan den Monarchen seiner Bündnispartner im ersten Weltkrieg verlieh[13], hatte der Kaiser bereits 1885, noch, als Kronprinz erhalten[14]. Eine Auszeichnung von Kaiser Wilhelm durch den Sultan Anfang Dezember 1914 ist jedenfalls nicht nachweisbar[15].

Mit den Worten des dritten Zitats erläutert Oberleutnant Lukasch dem Hopfenhändler Wendler die Kriegsanstrengungen der osmanischen Verbündeten.

Auffällig ist die hier Vielzahl von Namen aus dem Osmanischen Reich, drei von in türkischen Diensten stehenden deutschen Offizieren, dem Generalfeldmarschall Colmar Freiherr von der Goltz Pascha, dem Vizeadmiral Guido von Usedom Pascha und dem Marschall Otto Liman von Sanders Pascha, dazu drei oder vier prominenter osmanischer Persönlichkeiten, Enver Pascha, Dschewat Pascha, Hali Bey und Ali Bey.

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Liman von Sanders

Die Identität der drei deutschen Offiziere ist eindeutig: Freiherr von der Goltz war langjähriger Chef der deutschen Militärmission im Osmanischen Reich (ab 1882) gewesen, im Dezember 1914 kehrte er als Generaladjutant des Sultans an seinen alten Wirkungsort zurück[16]. Liman von Sanders war seit Dezember 1913 Chef der neuen deutschen Militärmission am Bosporus[17]. Admiral von Usedom war im August 1914 an der Spitze des „Sonderkommandos Kaiserliche Marine Türkei“ dorthin entsandt worden[18].

Von den türkischen Persönlichkeiten war Enver Paşa der „starke Mann“ in der jungtürkischen Führung, seit Anfang 1914 Kriegsminister und Vize-Generalissimus[19]. Bei General Dschewad Pascha handelt es sich um Cevat Paşa [Çobanlı], 1915 Kommandant der Dardanellen-Festungen, der nach der erfolgreichen Abwehr des ersten Durchbruchsversuches der anglo-französischen Flotten als „Held des 18. März“ gefeiert wurde[20]. Zum Zeitpunkt des Waffenstillstandes 1918 war er Kriegsminister, 1919 für einige Monate osmanischer Generalstabschef[21]. - Zur Identität von Hali Bey und Ali Bey Näheres weiter unten.

Jede der Aussagen in diesem Gespräch, das dem Kontext der Handlung zufolge vermutlich am 20. Dezember 1914[22] stattfand, ist historisch inkorrekt:

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Halil Bey auf Besuch in Berlin, Jahr 1915

Nicht nur einen Fehler der Übersetzerin, sondern auch ein lange nicht zu lösendes historisches Problem stellt die in diesem Gespräch erwähnte Ankunft der »Vorsitzenden des türkischen Parlaments, Hali Bey und Ali Bey« in Wien dar. Im tschechischen Text ist im Singular von dem Vorsitzenden[29] des Parlaments die Rede, das Amt oder die Funktion des ihn begleitenden Ali Bey wird nicht erwähnt. Die Identifizierung von Hali Bey - ebenso wie die von Dschewad Pascha - stellte für die wenigen Schwejk-Forscher, die sich bisher damit befasst haben, lange Zeit ein unlösbares Problem dar. Während Hønsi[30] sich darauf beschränkte, in ihnen historische Personen zu vermuten, über die nichts Näheres in Erfahrung zu bringen sei, schlug Šerák[31] für Hali Bey den Grosswesir Said Halim Paşa (1863-1921) vor, der dieses Amt 1913-16 inne hatte, für Ali Bey den Mameluken-Herrscher Ali Bey (1728-73), der 1769 bis 1772 in Ägypten regierte. Beide Vorschläge können nicht befriedigen.

Bei Hali Bey handelt es sich zweifelsfrei um Halil Bey [Menteşe], damals Vorsitzender des osmanischen Abgeordnetenhauses (meclis-i mebusan), der ersten Kammer des Parlaments[32], die Identität seines Begleiters blieb lange unklar: Möglicherweise war es Emir Ali Paşa, der in zeitgenössischen Zeitungsmeldungen[33] als "erster Vizepräsident der Kammer" bezeichnet wird, über den jedoch nichts Näheres bekannt war. - Nicht auszuschliessen war allerdings auch, dass es sich um einen - des Reimes wegen - erfundenen Namen handelt, ähnlich etwa den von Schwejk erdachten Namen tatarischer Kriegsgefangener[34].

Dem Kontext der Handlung zufolge müßte die Reise dieser beiden Politiker nach Wien im November oder in der ersten Hälfte des Dezember 1914 stattgefunden haben, vor dem 14. Dezember 1914, an dem das osmanische Parlament eröffnet wurde und Halil Bey eine Rede hielt[35]. Zu diesem Zeitpunkt ist sie sich jedoch weder in den Memoiren des Halil Bey[36] noch in anderen Quellen wie z.B. der Tagespresse jener Zeit nachweisbar.

Ein Hinweis auf die Absicht, den Präsidenten der Kammer Halil Bey Ende Oktober oder Anfang November 1914 zu Verhandlungen über den Zeitpunkt für den geplanten Kriegseintritt des Osmanischen Reiches nach Berlin zu entsenden, findet sich im Kriegstagebuch der deutsche Mittelmeerdivision[37]: Mit Datum vom 25. Oktober 1914 notierte ihr Oberbefehlshaber Admiral Souchon: „Der Präsident der Kammer Halil soll erst nach Berlin fahren, um dort Vereinbarung über den politisch günstigen Zeitpunkt zum Losschlagen der Türkei zu erzielen.“

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Cevat Paşa [Çobanlı]

Es liegt nahe, anzunehmen, dass diese Reise Halil Bey auch nach Wien, zum anderen grossen Verbündeten, geführt hätte. Dieser Reiseplan - für den sich keine weiteren Belege ermitteln liessen - wurde allem Anschein nach nicht realisiert, wohl weil er zum Zeitpunkt von Souchons Tagebucheintrag bereits obsolet war: Am Vortag schon hatte Enver einen Geheimbefehl an die Mittelmeerdivision zum Angriff auf russische Schiffe im und Häfen am Schwarzen Meer unterschrieben.

Es ist kaum denkbar, dass Hašek Kenntnis bekommen konnte von diesem Reiseplan, der wohl unter einem der Zielsetzung angemessenen Mass an Geheimhaltung entwickelt wurde, und sehr wahrscheinlich nicht zur Ausführung kam. Er bezieht sich vielmehr auf den Besuch Halil Beys, zu dem dieser - aus Berlin (wo er sich von März bis Juni 1915 aufhielt[38]) kommend - am 28. März 1915, also ein Vierteljahr nach dem Zeitpunkt der Romanhandlung, in Wien eintraf[39], sein Begleiter war tatsächlich Emir Ali Pascha, der älteste Sohn des algerischen Freiheitskämpfers Abd el-Kader el-Cezâirî [40], seit Mai 1914 Vizepräsident des osmanischen Abgeordetenhauses[41].

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Aus Národní Politika, 4. April 1915

Hašek hat in seinem - durch seinen frühen Tod unvollendet gebliebenen - Roman sehr viel selbst Erlebtes eingearbeitet, dazu Personen aus seiner Umgebung ebenso wie aus der (Zeit-) Geschichte und historisch belegbare Ereignisse einbezogen in die Handlung ebenso wie in die zahllosen Anekdoten, die er dem Titelhelden in den Mund legt. Daneben hat er aber auch gerne mystifiziert, als Beispiel sei nur der „Budapester Erzbischof Gézsa von Szatmar-Budafal[42] genannt: Einen Erzbischof von Budapest gab es damals nicht, nur einen solchen von Esztergom, und einen (Erz-)Bischof diesen oder ähnlichen Namens gab es zwischen 1800 und 1918 in keiner Diözese des damaligen Königreichs Ungarn.

In den hier dargestellten Fällen sind alle Ereignisse historisch belegbar, keines jedoch zum Zeitpunkt, der sich aus der Chronologie der Romanhandlung ergibt. Ursache dafür ist das eigene Erleben des Autors, dessen militärische Karriere erst einige Monate nach der seines Helden ihren Anfang nahm, und dessen Transport an die Front - in ähnlicher Form wie im Buch geschildert - ungefähr zwei Monate nach dem des Schwejk erfolgte.

Seit der Schwejk nach seiner Übersetzung ins Deutsche durch Grete Reiner 1926 seinen Weg in die Weltliteratur fand[43], haben sich Forscher in vielen Ländern damit beschäftigt, die „Realien“ wie die „Pseudorealien“[44] in dem Roman zu entschlüsseln, ihre Ergebnisse füllen eine umfangreiche Sekundärliteratur[45]. Hätte der Autor die Bemühungen dieser Forscher erleben und beobachten können, so hätte ihn dies bestimmt Stoff für etliche ironisch-boshafte Humoresken geliefert. So aber, nicht dem kritischen Blick des Autors ausgesetzt, bemühen sich die „Schwejkologen“ und die „Haškologen“, das Mosaik von Fakten und Mystifikationen, das uns Hašek hinterlassen hat, zu enträtseln. Dieser Aufsatz behandelt einen Bereich, der bislang in der Schwejk-Forschung unberücksichtigt geblieben ist, und möchte einen kleinen Stein beitragen zur Vervollständigung dieses auch heute - 90 Jahre nach dem Tod des Autors - noch immer nicht wirklich überschaubaren Mosaiks.

Hans-Peter Laqueur

[1]Dies ist eine revidierte und ergänzte Version meines Beitrages, der in Yavuz Köse (Hg.), Şehrâyîn. Die Welt der Osmanen, die Osmanen in der Welt. Wahrnehmungen, Begegnungen und Abgrenzungen. Festschrift Hans Georg Majer, Wiesbaden 2012, 469-474 erschienen ist. - Für Informationen und Hilfe bin ich den Herren Edhem Eldem/Istanbul, Jomar Hønsi/Oslo, Jaroslav Šerák/Prag, Sascha Wöschler/Karlsruhe und Feroze Yasamee/Manchester zu Dank verpflichtet.

[2] Hier zitiert nach der Ausgabe: Jaroslav Hašek, Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk. 2 Bde. Reinbek bei Hamburg 1960.

[3]Hašek, Schwejk, Bd. 1, S. 10: Kapitel I-1.

[4]Hašek, Schwejk, Bd. 1, S. 14: Kapitel I-1.

[5]Hašek, Schwejk, Bd. 1, S. 16: Kapitel I-1.

[6]Hašek, Schwejk, Bd. 1, S. 167: Kapitel I-14-3.

[7]Hašek, Schwejk, Bd. 1, S. 175: Kapitel I-14-5.

[8]Hašek, Schwejk, Bd. II, S. 111: Kapitel III-3.

[9]Günther Jarosch, Nachwort. in: Jaroslav Hašek, Die Beichte des Hochverräters, Frankfurt 1969, S. 214.

[10]Hašek , Schwejk, Bd. 1, S. 18: Kapitel I-1.

[11]Militaria-Lexixon, Der Eiserne Halmond (Zugriff 02.02.2011).

[12]Edhem Eldem, İftihar ve İmtiyaz. Osmanlı Nişan ve Madalyaları. Istanbul 2004, S. 435.

[13]TurkishMedals.net, www.turkishmedals.net (Zugriff 12.05.2011). - Diesen Orden trägt Kaiser Wilhelm II. auch auf dem Portrait in türkischer Uniform, gemalt 1916 von Max Fleck, das im Deutschen Generalkonsulat in Istanbul hängt (Abb. in : Matthias von Kummer (Hg.), Deutsche Präsenz am Bosporus. 130 Jahre Kaiserliches Botschaftspalais - 120 Jahre historische Sommerresidenz des deutschen Botschafters in Tarabya. Istanbul 2009, S. XVII.).

[14]Eldem, İftihar ve İmtiyaz, S.303.

[15]Schwejk muss die Zeitungsmeldung etwa Mitte Dezember 1914 gelesen haben, laut Antonín Měštan, Ještě jednou o Švejkovi. in: Proměny (Washington) 19 (1982) Nr. 1, S. 25-28 am 16.12.1914.

[16]Otto Welsch, Marschall von der Goltz und die Türkei, in: Mitteilungen des Bundes der Asienkämpfer 9,4 (1927), S. 37, 39.

[17]Jehuda L. Wallach, Anatomie einer Militärhilfe. Die preußisch-deutschen Militärmissionen in der Türkei 1835-1919. Düsseldorf 1976, S. 126-129.

[18]Bernd Langensiepen/Dirk Nottelmann/Jochen Krüsmann, Halbmond und Kaiseradler. Goeben und Breslau am Bosporus 1914-1918. Hamburg et al. 1999, S. 101.

[19]Andrew Mango, Atatürk, London 2004, S. 545.

[20]Klaus Kreiser, Atatürk. München 2008, S. 86.

[21]Mango, Atatürk, S. 545.

[22]Dieses Datum trägt zumindest der Brief, den Lukasch Schwejk im Anschluss an das Gespräch diktiert (Hašek, Schwejk, Bd. I, S. 179: Kapitel I-14).

[23]Otto Liman von Sanders, Fünf Jahre Türkei, Berlin 1920, S. 77.

[24]Liman von Sanders, Fünf Jahre, S. 66.

[25]Neue Freie Presse Nr. 18177, 31.03.1915 (Morgenblatt), S. 7: Die türkischen Erfolgen in den Dardanellen (Zugriff 18.02.2013).

[26]Austro-Hungarian Land Forces 1848-1918, The Military Merit Cross 1914-1918. (Zugriff 12.05.2011)

[27]Austro-Hungarian Land Forces 1848-1918, The Military Merit Medals (Signum Laudis 1914-1918). (Zugriff 12.05.2011)

[28]18 Mart Kahraman Cevat Paşa, CEVAT PAŞA’YA VERİLEN MADALYA VE NİŞANLAR: (Zugriff 12.05.2011):
Avusturya-Macaristan Devleti tarafından birinci rütbeden Kron de Fer nişanı (1917
Avusturya-Macaristan devleti tarafından ikinci rütbeden Demir Taç Nişanı (1917
Avusturya-Macaristan Devleti tarafından Salib-i Ahmer nişanı (1918
(Ehrenzeichen für Verdienste um das Rote Kreuz [gestiftet am 17. August 1914]).

[29]Jaroslav Hašek, Osudy Dobrého Vojáka Švejka. 3 Bde., Praha 1967, Bd. 1, S. 186: předseda.

[30]Jomar Hønsi, The Good Soldier Švejk (Zugriff 12.05.2011).

[31]Jaroslav Šerák, Virtuální muzeum Jaroslava Haška & Josefa Švejka (Zugriff 12.05.2011).

[32]Zafer Toprak, Meşrutiyet'te Seçimler ve Seçim Mevzuatı, in: Tanzimat'tan Cumhuriyet'e Türkiye Ansiklopedisi IV, Istanbul 1985, S. 974-975. - Mango, Atatürk, S. 547.

[33]Bayerische Staatszeitung, 2. Jg. Nr. 297, 18.12.1914, S. 2.

[34]Hašek, Schwejk, II, S. 306: Kapitel IV-3.

[35]Bayerische Staatszeitung, 2. Jg. Nr. 295, 16.12.1914, S. 3.

[36]Halil Menteşe, Osmanli Mebusan Meclisi Reisi Halil Menteşe'nin Anıları. Istanbul 1986.

[37]Bundesarchiv/Militärarchiv Freiburg, RM 40/755; zitiert nach: Klaus Wolf, Gallipoli 1915. Das deutsch-türkische Militärbündnis im Ersten Weltkrieg. Sulzbach/Ts. und Bonn 2008, S. 51.

[38]Halil Menteşe. Ein Parlamentspräsident auf Sondermission im deutschen Generalstab. in: Ingeborg Böer/Ruth Haerkötter/Petra Kappert (Hg.), Türken in Berlin 1871-1945. Eine Metropole in den Erinnerungen osmanischer und türkischer Zeitzeugen, Berlin/New York 2002, S. 139-142.

[39]Wiener Bilder. Illustriertes Familienblatt. XX. Jg., Nr. 14, 4. April 1915, S. 6. Der Präsident der Türkischen Kammer trat, aus Berlin kommend, am 28. März in Wien ein (Zugriff 16.06.2011)

[40]Ahmed Djemal Pascha,Erinnerungen eines türkischen Staatsmannes, München 1922, S. 200. - Yusuf Hikmet Bayur, Türk İnkılâbı Tarihi, Bd. III, Teil 3, Ankara 1983, S. 422

[41]Zu seiner Wahl (Zugriff 20.02.2013)

[42]Hašek, Schwejk, II, S. 114.

[43]Bis 1983 lagen Übersetzungen in wenigstens 48 Sprachen vor (vgl. Peter Kosta, Sprachwechsel, Interferenz und Sprachmischung in Hašeks Švejk als translationslinguistisches Problem. in: Walter Schamschula (Hg..), Jaroslav Hašek 1883-1983. Proceedings of the First International Hašek-Symposium Bamberg, June 24-27,1983. (=Westslavische Beiträge, Bd. 1) Frankfurt et al. 1989, S. 471), darunter auch fünf ins Türkische. Eine davon, durch Ayşegül Günkut 1964, die auf der stark gekürzten ersten englischen Übersetzung durch Paul Selver 1930 beruht, schaffte es, die ersten drei Teile des Romans auf 186 Seiten zu komprimieren, indem sie alle Anekdoten Schwejks strich und den Text auf die reine Handlung reduzierte, Teil 4 entfiel völlig. - Erst seit 2006 ist der Text in der Übersetzung durch Celâl Üster auch auf Türkisch komplett und unverstümmelt verfügbar.

[44]So der Titel von Antonín Mĕštans Beitrag zum „First International Hašek-Symposium“, Bamberg 1983 in Schamschula (Hg..), Jaroslav Hašek 1883-1983, S. 234-269.

[45]Hierzu z.B.
- Boris Mědílek (Hg.), Bibliografie Jaroslava Haška. Praha 1983
und
- Schamschula (Hg.), Jaroslav Hašek 1883-1983. Proceedings of the First International Hašek-Symposium Bamberg, June 24-27,1983, des Weiteren die in Anm. 30 und 31 genannten Webseiten von Hønsi und Šerák.